Deutschland in Peking – Sehen Sie selbst

Seit dem 17. September sind in der chinesischen Hauptstadt nicht nur die gewohnten Prachtbauten sowie nationalen und internationalen Kunstwerke, sondern auch Meilensteine deutscher Kunst aus den letzten rund 70 Jahren zu bestaunen. Im Rahmen der Ausstellung Deutschland8 werden gut 320 Schätze der deutschen Kunstszene von 55 jungen und etablierten Künstlern präsentiert. Die Organisatoren der Ausstellung, die Bonner Stiftung für Kunst und Kultur und die Central Academy of Fine Arts, verstehen das Projekt als Pendant zu der Ausstellung China8 vor zwei Jahren, die insgesamt über 500 zeitgenössische Kunstwerke chinesischer Künstler in Deutschland zeigte. Wurden die chinesischen Kunstwerke im Jahr 2015 in acht Städten an Rhein und Ruhr untergliedert, so präsentieren die Kuratoren Walter Smeling und Fan Di‘an die aktuelle Ausstellung diesmal in nur einer Stadt, dafür aber an acht unterschiedlichen Stationen.

Das Herzstück der Ausstellung bildet der Tai Miao Tempel vor den Toren der Verbotenen Stadt. Hier sind national und international renommierte Kunstwerke zu finden, die sich thematisch vor allem um Vergangenheitsbewältigung und Erinnerung im Nachkriegsdeutschland drehen. Joseph Beuys, Gerhard Richter und Neo Rauch sind nur einige der hier vertretenden Künstler. Weitere Ausstellungsstationen, die sich unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und  Gattungen widmen, sind das CAFA Art Museum, das Beijing Minsheng Art Museum, das Red Brick Art Museum, das Today Art Museum, das Whitebox Art Center sowie das Yuan Art Museum. Die achte Station schließlich bildete ein Symposium – ein symbolischer Ort also, im Rahmen dessen deutsche und chinesische Kunst miteinander in Beziehung gesetzt wurde.  Außenminister Sigmar Gabriel, der die Ausstellung zusammen mit Chinas Kulturminister Luo Shugang eröffnete, würdigte Deutschland8 z als „wichtigen Impuls für den partnerschaftlichen Dialog zwischen Deutschland und China“. Entsprechend verwies er auch auf das diesjährige 45. Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland. Der Kurator Walter Smeling betont zugleich die Fähigkeit bildender Künste, einen differenzierten und auf Offenheit und Freiheit basierenden Dialog und kulturellen Austausch zu schaffen.

Die Ausstellung lässt sich noch bis zum 31. Oktober, einzelne Stationen auch noch bis Mitte November, erkunden. Lassen Sie sich dieses einmalige Ereignis nicht entgehen und machen Sie sich selbst ein Bild. Wir unterstützen Sie gerne bei der Organisation Ihrer Anreise, einer passenden Unterkunft sowie Führungen und Stadterkundungen in Peking.

Je nachdem wieviel Zeit Ihnen zur Verfügung steht möchten wir Ihnen außerdem einen Abstecher zu weiteren landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten dre Umgebung ans Herz legen.

Wie wäre es z.B. mit einer Reise zu den kulturellen Höhepunkten Nordchinas in der Provinz Shanxi, wie z.B. den berühmten Yungang Grotten, dem beeindruckenden Hängenden Kloster sowie dem mingzeitlichen Städtchen Pingyao. Mehr zu unsere fünftägigen Privatreise „Kulturdenkmäler Nordchinas“ erfahren Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Buchungsanfrage, Ihren Anruf, Ihre Mail oder Ihren persönlichen Besuch!



Frau Liane Clemens                          Frau Sehri Cetin

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Quelle: STIFTUNG FÜR KUNST UND KULTUR E.V., 2016

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