Xi'an – Die ewige Stadt

Diese Stadt scheint schon seit einer Ewigkeit zu bestehen. Xi’an war die Hauptstadt des Gelben Kaisers. Unter ihm vergrößerte sich die Stadt beträchtlich. Von ihm wurde jedoch auch die Bücherverbrennung von 213 v. Chr. angeordnet.
Mehrere Jahrhunderte war die Stadt Hauptstadt des chinesischen Reiches, wurde aber auch des Öfteren Opfer von Verwüstung. Immer wieder wurde sie neu aufgebaut und definiert.

 

In Xi’an finden sich viele Einflüsse, vor allem der des Islams oder des Christentums wieder. Über die Seidenstraße waren diese in die Stadt gelangt und nachdem die Stadt 763 gar von den Tibetern eingenommen waren, finden sich hier auch die Spuren des Buddhismus wieder – dieser stammt ursprünglich aus Indien.

 

Die deutsche Partnerstadt von Xi’an ist Dortmund.


Xi'an, Hauptstadt der Provinz Shaanxi,  liegt in Zentralchina und gilt als Ausgangspunkt der Seiden-straße.
Ähnlich wie in Peking herrscht auch in Xi'an ein gemäßigtes, kontinentales Klima mit warmen feuchten Sommern und kalten, aber trockenen Wintern.


Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei ca. 12 °C. Wärmster Monat ist der Juli mit maximal 30 °C. Der kälteste Monat ist der Januar mit maximal ca. 1,5 °C.

Im Winter herrschen Temperaturen bis zu −20 °C. In den Sommermonaten Juni bis August) ist es schwül-heiß mit Temperaturen bis zu 40 °C. Der  Frühling (April und Mai) ist trocken und im Herbst (September und Oktober) ist es trocken und mild.


Momentan ist Finnair die einzige Fluggesellschaft, die Xi'an von Deutschland aus über Helsinki dreimal wöchentlich anfliegt. Ansonsten ist Xi'an aber natürlich auch über Peking, Shanghai, Hongkong usw. erreichbar. Seit Neuestem gibt es zwischen Peking und Xi'an auch tägliche ca. 5-stündige Verbindungen mit dem modernen Hochgeschwindigkeitszug.

 


Terrakotta-Armee

Sie sollte den ersten Kaiser von China nach seinem Tode vor den Göttern beschützen. Warum? Er befürchtete deren Rache für seine grausame Herrschaft. Dieses beeindruckende Heer aus gut 8.000 Tonkriegern, die alle ganz individuell kreiert wurden, war erst in den 1970ern gefunden worden – ein Bauer hatte einen Brunnen graben wollen und stieß auf diesen sensationellen Fund.

 

Grab des 1. Kaisers von China

Das Grab befindet sich ca. 30km von der Armee entfernt auf einem Hügel. Das Grab selbst ist noch geschlossen. Es ist davon auszugehen, dass die für gewöhnlich den Toten beigelegte Schätze bereits vor Jahrhunderten geplündert worden sind.

 

Kleine Wildgans-Pagode

Die aus dem 8. Jahrhundert stammende Pagode fiel einem Erdbeben zum Opfer bei dem ein Teil des Dachs eingefallen war. Heute kann das elegante, 40 m hohe Gebäude bestiegen werden um über die Stadt zu schauen.

 

Große Wildgans-Pagode

Sie wurde errichtet, um die Hunderte von buddhistischen Schriften aufzubewahren. Ihre viereckige Gestalt stammt aus der Mode der Tang-Zeit.

 

Tempel der Acht Unsterblichen

Dieser Tempel findet sich etwas außerhalb der Stadt. Sie sind in der daoistischen Mythologie von zentraler Bedeutung.

 

Glockentur
Er steht mitten im Herzen der Stadt. Von hier gehen alle Hauptstraßen aus, bei Nacht ist der Turm wunderbar beleuchtet.

 

Muslimisches Viertel
Im Stadtkern befindet sich das muslimische Viertel, in dem sich eine große muslimische Gemeinde angesammelt hat. Sie sind die Nachfahren einstiger Händler, die über die Seidenstraße nach China gekommen waren.

 

Trommelturm
Mitten im muslimischen Viertel warten Gerüche wie aus Tausend und einer Nacht. Muslimische Restaurants finden sich hier zahlreich.

 

Große Moschee
Im traditionell chinesischem Stil ist sie gehalten und ist der Gebetort vieler Muslime in Xi’an. Sie weist mehrere schöne Höfe auf. Beachte: die Gebetshalle darf nur von Muslimen betreten werden. Alle anderen Gebäude sind jedoch zugänglich und lassen das orientalische Flair auf die Besucher wirken.

 

Stadtmauer
14 km lang und von hier aus hat man einen wundervollen Blick über die Stadt. Wer sich ein wenig ausruhen mag, der ist per Rikscha auf der Mauer unterwegs.

 

Stelenwaldmuseum
Ursprünglich war dies einmal der Konfuzius-Tempel. Hier finden sich die kanonischen Texte in Stein gemeißelt.

 

 

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